Das ist das (Haus) Dashboard vom Nikolaus

15 Dez. 2020  |  von Anne-Kathrin Stolz

Wir lüften die geheimen „Santalytics“ für Weihnachten 2020.

Ja, Sie haben richtig gelesen, auch der Weihnachtsmann nutzt unser Dashboarding-Tool, um sich genauer über seine Weihnachtsgesellschaft zu informieren. Sie wissen ja, dieses Jahr ist alles anders: Das gemütliche Weihnachtsshopping gleicht in diesem Jahr wohl eher einer virtuellen Tour durch die Online-Shops. Die festliche Gans muss 2020 wohl im heimischen Ofen kross gebacken werden und den alljährlichen Glühwein gibt es dieses Jahr nicht dicht gedrängt auf dem Weihnachtsmarkt, sondern mit Abstand auf dem eigenen Sofa. Aber der Weihnachtsmann wäre nicht der Weihnachtsmann, wenn er nicht auch dafür eine Lösung parat hätte, die allen Menschen an Weihnachten doch noch ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Wie der Nikolaus in diesem Jahr durch gezielte Xmas Analytics vorgeht, erfahren Sie in diesem Weihnachts-Blog.

2020 ist auch für den Weihnachtsmann ein besonderes Jahr. Er muss sich nämlich ordentlich was einfallen lassen, um den Weihnachtsfeiern im kleinen Kreis der Familie etwas Lebkuchenwürze zu verleihen. Schließlich soll am 24. Dezember, trotz aller Einschränkungen, ein schönes Weihnachtsfest möglich sein. Und so sitzt der weißbärtige Mann auf seinem Ohrensessel mit seinem Laptop auf dem Schoß und durchforstet sein interaktives Weihnachts-Dashboard nach möglichen Geschenk-Hinweisen. „Das ist es“, grummelt der dickliche Mann nach einiger Zeit in seinen Bart, „Ich bringe den Weihnachtsmarkt zu den Familien nach Hause und schenke ihnen, natürlich zusätzlich zu den üblichen Weihnachtsgeschenken, den weltbesten Weihnachtsglühwein“. Sofort sagt er seinen kleinen Helfern, den Weihnachtswichteln, Bescheid und diese beginnen sogleich mit der Produktion der weihnachtlichen Flüssigkeit. Aber stopp, auch der Weihnachtsmann muss planen und mit seinen Zutaten haushalten, also widmet er sich erneut seinem Dashboard und analysiert das Glühwein-Konsumverhalten seiner Weihnachtsgesellschaft. Wir konnten einen Blick über seine rot gepolsterte Schulter erhaschen:

Weihnachts-Dashboard

(Die Visualisierungen beruhen auf fiktiven Daten.)

„Interessant!“, murmelt der dickbäuchige alte Herr und kräuselt einzelne Strähnen seines Bartes um den Zeigefinger. „Meine armen Rentiere.“, denkt er, als er sich den immensen Glühweinverbrauch von mehr als 32 Mio. Litern vom letzten Jahr anschaut. „Wie sollen sie das nur alles transportieren?“. Aber auch dafür, hat der Nikolaus bereits einem Plan in seinem Jutesack. Bei genauerem Betrachten stellt er nämlich fest, dass die meisten Glühweintrinker eher in der Mitte und im Norden Deutschlands zuhause sind.

Glühweinverbrauch in Deutschland

Er muss also einfach nur seine Rentierschlitten-Routen sehr gut planen, sodass er nicht Gefahr läuft mit zu viel Gepäck vom Himmel zu stürzen. Und der Norden ist ja bekanntlich nicht ganz so weit vom Haus des Nikolauses entfernt. Aber es gibt natürlich weitere Kriterien, die der Weihnachtsmann beachten muss. Denn auch der Familienstand nimmt deutlichen Einfluss auf den jährlichen Glühweinkonsum. Verheiratete Paare und Singles sind dabei die größten Abnehmer. 

Glühweinverbrauch nach Familienstand

Auch das spielt dem Nikolaus in die Weihnachtskarten, immerhin leben in diesen Haushalten keine Kinder, für die er zusätzlichen Platz für Weihnachtsgeschenke einplanen muss. Ein wichtiges Kriterium springt dem weißbärtigen Herrn aber noch ins Auge. Um dies genauer zu betrachten, setzt er seine kleine Brille auf die dicke Knollennase. Sogar an Weihnachten findet das Pareto-Prinzip, das auf den italienischen Ingenieur, Ökonomen und Soziologen Vilfredo Pareto (1848-1923) zurückgeht, seine Anwendung.

Weihnachts-Pareto

Nicht ganz 80%, aber knapp 71% des gesamten Glühweinverbrauchs werden bei 0°C oder kälter konsumiert. Macht ja auch Sinn, das heiße Getränk schmeckt ja schließlich erst richtig gut, wenn draußen Minusgrade herrschen. Sofort bezieht der Weihnachtsmann die Wettervorhersage für Heiligabend in sein Dashboard mit ein. Bisher sind glücklicherweise -3,2°C vorhergesagt, sodass der Nikolaus mit seiner Überraschung ins Schwarze treffen sollte. 

Nun heißt es Glühwein produzieren was das Zeug hält und die Weihnachtswichtel mit Plätzchen und Lebkuchen bei Laune halten. Auch die Rentiere müssen für den großen Abend gut gefüttert und die Schlittenkufen ordentlich gewachst werden. Bis zum 24. Dezember sind es noch ein paar Tage und so wird der Weihnachtsmann wohl regelmäßig in sein interaktives Dashboard reinschauen und prüfen, wie sich die Daten, durch beispielsweise eine veränderte Wettervorhersage, anpassen. Eine gute Vorbereitung ist ja bekanntlich das halbe Weihnachtsfest.

Wir wünschen allen besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2021.

Vielleicht entdecken auch Sie die ein oder andere Glühweinflasche unter ihrem Weihnachtsbaum 😉

Und wer nun das Dashboarding-Tool vom Nikolaus einmal kennenlernen möchte, kann sich gerne HIER im Büro vom Nikolaus melden.

Anne-Kathrin Stolz

Senior Marketing Manager

Anne-Kathrin Stolz ist seit Mitte 2015 für Apteco tätig. Sie kümmert sich um die Marketing Aktivitäten im deutschsprachigen Raum. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem der Apteco Blog, Veranstaltungen und Webinare als auch die Koordination gemeinsamer Marketing Aktionen mit den Vertriebspartnern.

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