15 Funktionen, die ein Campaign Builder mitbringen sollte

Kanalübergreifend, mehrstufig und verzweigt - die Erstellung von Kampagnenstrecken kann komplex sein. Ein entsprechender Campaign Builder hilft dabei, hier nicht den Überblick zu verlieren und effizient Kampagnen zu planen. Was ein solches Tool mitbringen sollte, erläutere ich in diesem Beitrag.

Die Auswahl an Tools ist recht groß, E-Mails verschickt heute sowieso jeder und einen Kampagnen-Flow zusammenklicken ist bereits eine Art Standard. Es kommt natürlich darauf an, wie komplex Ihre Kampagnen aufgebaut sind und welche Mengen oder mit welcher Frequenz Sie versenden. Machen Sie sich deshalb bei der Auswahl der geeigneten Tools vorher Gedanken, was Sie wirklich zu tun beabsichtigen und was Sie von einer geeigneten Software erwarten.

Hier ist meine Checkliste, die im Übrigen keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, mit 15 Funktionen, von denen ich denke, dass ein Campaign Builder sie mitbringen sollte. Bei der Zusammenstellung habe ich die einzelnen Punkte unserem Triple-A-Ansatz (Auswahl, Analyse, Automation) folgend gruppiert.

Triple-A-Ansatz Apteco: Analyse, Auswahl, Automation

Auswahl

1) Komplexe Zielgruppen

Erstellen Sie komplexe Zielgruppen, indem Sie nicht nur viele Variablen, sondern auch große Mengen an Transaktionsdaten berücksichtigen – und das übergreifend über verschiedene Tabellen und Ebenen hinweg. Die für Ihre Kampagne geeignete Zielgruppe setzen Sie dann aus vielen unterschiedlichen Segmenten zusammen.

Venn Diagramm für komplexe Zielgruppen
Venn-Diagramm zur Darstellung und Analyse von komplexen Zielgruppen

2) Ausschlüsse

Schließen Sie Optouts, Robinsonlisteneinträge, Nixis etc. von vornherein von Ihren Kampagnen aus. Dies erleichtert Ihnen die Kalkulation von Auflagen, reduziert Kosten und gewährleistet Datenschutzkonformität.

3) Individuelle Kommunikation

Kommunizieren Sie individuell statt nur personalisiert, indem Sie beliebig viele Content-Blöcke einer Kommunikation zuordnen und automatisch hunderte unterschiedliche Content-Varianten aussteuern.

4) Frequency Capping

Kontaktieren Sie Ihre Zielgruppen nicht zu oft. Weniger ist manchmal mehr! Beschränken Sie die Frequenz Ihrer Kommunikation pro Haushalt, auf eine maximale Stückzahl, auf einen bestimmten Zeitraum oder auf eine maximale Anzahl gleichzeitiger Kampagnen.

5) Audience Counts

Wissen Sie vorher wie viele Personen Sie tatsächlich kontaktieren?! Mittels Simulation und Vorschau lassen sich exakte Auszählungen durchführen und unterschiedliche Arten von Ausschlüssen nachvollziehen.

Analyse

6) Look-a-likes

Mit Profiling analysieren Sie Ihren aktuellen Kundenstamm, erstellen Scores und suchen die Look-a-likes, die Ihrem Top-Kunden am ähnlichsten sehen und erschließen sich so neue Potenziale.

Erstellung von Look-a-like Audiences
Erstellung von Look-a-like Zielgruppen mittels Profiling 

7) Best Next Time

In Repurchase-Kampagnen möchten Sie die Kunden unbedingt zum richtigen Zeitpunkt ansprechen. Dieser Zeitpunkt ist für jeden Kunden individuell verschieden. Mit Best Next Time ermitteln Sie aus dem Kaufrhythmus das ideale Zeitfenster.

8) Best Next Offer

Erkennen Sie die Wünsche Ihrer Kunden, bevor sie entstehen und unterbreiten Sie Ihrem Kunden ein passendes Angebot. So schaffen Sie eine echte Win-Win-Situation, denn mit steigenden Verkaufszahlen steigern Sie auch die Kundenloyalität. 

9) Churn Prevention

Da es schwieriger und teurer ist, neue Kunden zu gewinnen, als bestehende zu halten, sollten Sie versuchen, die Abwanderung (Churn) gefährdeter Kunden zu verhindern: Nutzen Sie daher einen Churn Score, um die Wahrscheinlichkeit einer Abwanderung vorherzusagen.

10) Response-Analyse

Response im Sinne von Öffnungen, Klicks und Bounces zu analysieren ist das Eine, das Andere ist die Analyse der Reagierer in Form von Conversions. Mittels statistischer Methoden lernen Sie ihre Conversions besser zu verstehen.

Automation

11) Priorisierung & Kampagnen-Optimierung

Setzen Sie Prioritäten, wenn Personen mehreren Kampagnen zur gleichen Zeit zugeordnet werden. Entsprechend der Priorität wird die favorisierte Kampagne für eine Person gewählt.

Oder ordnen Sie jeder Person automatisch die Kampagne zu, auf die sie am wahrscheinlichsten reagiert, indem Sie Scores bilden, die die Wahrscheinlichkeit einer Conversion beschreiben.

Konfliktmatrix
Auszählung der Prioritäten in Konfliktmatrix

12) Event-Trigger

Nutzen Sie messbare Veränderungen im Kundenverhalten, Kundenaktionen oder ein bestimmtes Ereignis gezielt aus und reagieren Sie darauf, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu gewinnen. Dieses Vorgehen ermöglicht ein Höchstmaß an zeitlicher Relevanz für die Aussteuerung Ihrer Marketing-Kommunikation.

13) Couponing

Lassen Sie sich nicht das Potenzial von Couponing entgehen, sorgen Sie dafür das jegliche Art von Coupon (Rabatte, Treuepunkte etc.) einfach integrierbar ist, steuern Sie damit wirksam das Kundenverhalten und erhöhen Sie letztendlich den Nutzen für alle Beteiligten.

14) Kontroll- und Vergleichsgruppen

Erst der Einsatz von Kontroll- oder Vergleichsgruppen macht den Erfolg einer Kampagne messbar. Schließen Sie eine kleine prozentuale Teilmenge Ihrer Zielgruppe zufällig aus oder senden Sie ihr eine alternative Kommunikation. Anschließend vergleichen Sie damit die Ergebnisse Ihrer Kampagne.

15) Omnichannel

Begleiten Sie Ihren Kunden entlang der Customer Journey auf allen relevanten Kanälen und Touchpoints. Stellen Sie sicher, dass Sie Omnichannel-fähig sind und die relevanten Kanäle zueinander in Bezug stehen. So bieten Sie jedem Kunden eine relevante und konsistente Customer Experience.

Sie finden die oben genannten Features interessant und möchten mehr darüber wissen? Vereinbaren Sie einfach eine Demo-Websession mit uns!

Vereinbaren Sie hier einen unverbindlichen Demo-Termin

Diese Artikel könnten auch interessant für Sie sein:

Das Triple-A-Rating für Ihr Marketing: In drei Schritten zu erfolgreichen Kampagnen 
Warum Customer Analytics ein entscheidender Erfolgsfaktor sind 
Der Kunde im Mittelpunkt: Wenn die Vergangenheit die Zukunft bestimmt

Bild des Benutzers Stefan Graetzer

Stefan Grätzer

Stefan Grätzer ist seit Anfang 2013 für Apteco tätig. Seine Aufgaben umfassen Support der deutschsprachigen Partner sowie Training und Beratung bei der Installation neuer FastStats-Systeme. Er bringt langjährige Agenturerfahrung im Bereich Database Marketing mit und ist überzeugt, dass der deutschsprachige Raum großes Potential für die Apteco Marketing Suite birgt.

asdasd